Desinfektion mit APOLYiON Anolyt Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Desinfektion mit APOLYiON Anolyt

Diese Seite wurde am 31.03.2020 erstellt.
Letzte Aktualisierung: 03.04.2020

Auf dieser Seite möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) im Hinblick auf Anolyt als Breitband-Desinfektionsmittel informieren und auf dem Laufenden halten sowie Antworten auf Fragen geben, die viele unserer Interessenten und Kunden aus gegebenem Anlass in diesem Zusammenhang haben. Viele Fragen lassen sich aktuell nicht in einem Satz beantworten, jedoch erschließen sich die meisten Antworten aus dem gesamten Kontext dieser Seite.

Hinweis:
Anolyt wird hierzulande häufig als Natriumhypochlorit (in niedriger Konzentration), engl.: Sodium Hypochlorite bezeichnet, fälschlicherweise wird es manchmal auch als Aktivchlor bezeichnet, in den USA und in den meisten anderen Ländern ist Anolyt bekannter unter seinem Wirkstoff Hypochlorsäure (in niedriger Konzentration), engl.: Hypochlorous Acid.
Natriumhypochlorit (NaOCl) ist das Natriumsalz der Hypochlorigen (veraltet auch Unterchlorigen) Säure oder Hypochlorsäure (HClO / HOCl). Anolyt wird mittels Elektrolyse (vergl. ECA-Technologie) aus Wasser, Salz und Strom hergestellt.

Unsere Linksammlung zu den relevanten veröffentlichten Artikeln, Tests und Studien zum Thema (am Ende dieser Seite) wird regelmäßig aktualisiert.

+++ Aktuelle Nachrichten: Am 02. April 2020 wurde von der Bundesstelle für Chemikalien (BAuA) eine weitere Allgemeinverfügung veröffentlicht. Diese betrifft die „Zulassung Ethanol-haltiger, Chloramin-T-haltiger und Natriumhypochlorit-haltiger Biozidprodukte zur Flächendesinfektion zur Abgabe an und Verwendung durch berufsmäßige Verwender aufgrund einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit“, um auch im Bereich der Flächendesinfektion Engpässe zu verhindern. Hier geht es zur Seite der BAuA … +++

Die Forschungen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 laufen derzeit weltweit auf Hochtouren. Desinfektionsmittel werden knapp. Zudem sind auch nicht alle Desinfektionsmittel für alle Stufen der Hygiene bzw. Desinfektionszwecke einsetzbar, sei es, dass sie nicht für große Flächen geeignet sind, sei es, dass sie gesundheitsschädlich oder reizend für Haut und Atmungsorgane sind oder schlicht gegen bestimmte Viren und andere Erreger unwirksam. Zeit, über Alternativen nachzudenken.

Einsatz von Anolyt zum Schutz vor COVID-19 in anderen Ländern

In Vietnam, Indonesien und China beispielsweise wurde Anolyt in Bezug auf den aktuellen Coronavirus bereits nicht nur als Desinfektionsmittel für Hände und Flächen (im asiatischen Raum und in den USA ist Anolyt schon länger bekannt als hierzulande und in den meisten Ländern dort sowohl für die Krankenhaushygiene als auch Handdesinfektionsmittel zugelassen), sondern auch zur Dekontaminierung ganzer Personen samt Kleidung in weniger als 30 Sekunden eingesetzt:

„Hauptbestandteil der mobilen Ganzkörper-Desinfektionskabinen ist ein 360-Grad-Nebelsprühgerät mit Anolytlösung, einem starken Desinfektionsmittel gegen Bakterien und Viren. Die antiseptische Lösung von Salzionen kann helfen, Hautreizungen zu vermeiden und die Nase und den Hals des Benutzers beim Einatmen zu sterilisieren, ohne Atembeschwerden zu verursachen.“, so das Forscherteam der Hanoi University of Science and Technology, das die mobilen Desinfektionskammern in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium entwickelt hat. Laut dem Forscherteam kann das System 99,99 Prozent des neuen Coronavirus entfernen, das 1/900 der Größe eines menschlichen Haares entspricht und an den Oberflächen von Kleidung, Schuhen, Taschen und anderem haftet.

Die neu eingeführte Desinfektionskammer wird voraussichtlich in COVID-19-Hochrisikogebieten installiert, in denen COVID-19-betroffene oder -verdächtige Personen leben, wie in Quarantänezonen oder Krankenhäusern und anderen Untersuchungs- und Behandlungs-Einrichtungen, sowie in Bereichen mit hohem Menschenaufkommen, z. B. an öffentlichen Plätzen, Bahn- und Bushaltestellen, Flughäfen, Büros, Schulen, Universitäten, Unternehmen und Handelszentren, Supermärkte und andere überfüllte Bereiche.

In Indien oder Spanien und anderswo wurden unter anderem ganze Straßen mit Anolyt desinfiziert, in den USA werden zur Zeit mit Hilfe von Vernebelungsgeräten Luft- bzw. großflächige Raumdesinfektionen in diversen Unternehmen, Krankenhäusern, Schulen, Universitäten und Bibliotheken desinfiziert, um sich vor Coronaviren und anderen Erregern zu schützen.

Falls Sie sich für den Einsatz von iON WATERS Produkten in Krisengebieten und beim Katastrophenschutz inkl. Seuchenvorsorge, Wasseraufbereitung und Hygiene interessieren, finden Sie weitere Informationen und Möglichkeiten auf dieser Seite oder sprechen Sie uns einfach an.

Einsatz von APOLYiON Anolyt in Deutschland

Die Verordnung über Biozidprodukte (BPR, Verordnung (EU) Nr. 528/2012) regelt das Inverkehrbringen und die Verwendung von Biozidprodukten. In Anhang V der BPR werden Biozidprodukte in 22 Biozidproduktarten (PT) eingestuft.

Anolyt als Natriumhypochlorit hat sich aufgrund seiner hohen mikrobiologischen Wirksamkeit bereits bewiesen und ist seit 2007 zur Trinkwasserdesinfektion (PT 5) in Deutschland zugelassen. Besonders hat es sich im Abbau von Biofilm und der Beseitigung von Legionellen bewährt.

Daneben ist es auch für den Lebensmittelbereich und Futtermittelbereich (PT 4) zugelassen und wird beispielsweise in der Getränkeindustrie und Lebensmittelindustrie bereits erfolgreich verwendet. Nicht nur Lebensmittel-Behälter und -Verpackungen etc., sondern auch die Lebensmittel selbst können mit Anolyt desinfiziert werden – zu Zeiten von Coronaviren sicherlich ein entscheidender Vorteil (nicht nur in der Küche, sondern in Zukunft vielleicht sogar im Supermarkt).

Als Desinfektionsmittel (und Algenbekämpfungsmittel) zur gleichzeitigen Reinigung und Desinfektion von Oberflächen und Fußböden, Stoffen, Einrichtungen und Möbeln, die nicht für eine direkte Berührung mit Lebens- oder Futtermitteln verwendet werden (PT 2) ist es ideal. Es eignet sich zum Wischen, Sprühen, Vernebeln, Tauchen. Ein perfektes und leistungsstarkes Desinfektionsmittel für die großflächige Raumdesinfektion bzw. Luftdesinfektion.

Besonders in der Landwirtschaft hat es sowohl bei der Tierhaltung bzw. Hygiene im Veterinärbereich (PT 3) als auch bei der Feldwirtschaft hervorragende Ergebnisse gebracht und wird teilweise in der Veterinärmedizin sowie in der Zahnmedizin (beispielsweise zur Behandlung von Wurzelkanälen) und in Naturheilpraxen eingesetzt. Desweiteren ist es als Schutzmittel in den Bereichen PT 11 und PT 12 zugelassen.

Für die Produktgruppe Menschliche Hygiene (PT 1), also Desinfektion für die Haut und Kopfhaut, gibt es in Deutschland seit Jahren anhaltende Differenzen bezüglich des Wirkstoffes Natriumhypochlorit als Biozid.

Welches Desinfektionsmittel schützt vor Coronaviren?

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) & Industrieverbands Hygiene und Oberflächenschutz (IHO)

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung herausgegeben, die besagt, dass zur Bekämpfung von behüllten Viren für die Händedesinfektion und Desinfektion und Reinigung Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider (wirksam gegen behüllte Viren) Wirksamkeit verwendet werden sollen. Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren, wie begrenzt viruzid PLUS (wirksam gegen behüllten Viren sowie die unbehüllten Adeno-, Rota- und Noroviren) oder viruzid (wirksam gegen behüllte und unbehüllte Viren) zugelassene Desinfektionsmittel (Verweis auf die RKI-Liste und VAH-Liste) können ebenfalls verwendet werden, um Coronaviren abzutöten. Auf diese Empfehlung des RKIs verweist auch der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO).

Empfehlungen der WHO (World Health-Organization) und von EDEC (European Center for Disease Prevention and Control) empfehlen Chlor als geeignetes Desinfektionsmittel.

Die WHO hat im Zusammenhang mit dem Coronavirus am 03.03.2020 ein Technisches Briefing (Krankenhaushygiene) für „Wasser, sanitäre Einrichtungen, Hygiene und Abfallmanagement“ herausgegeben, in dem sie für nahezu alle Stufen der Hygiene Chlorhaltige Mittel wie Natriumhypochlorit und Aktivchlor (Chlorbleichlauge) empfiehlt. Dies umfasst die Händedesinfektion, Trinkwasser und Wassersysteme, Oberflächen und Fußböden, die Desinfektion von beispielsweise Handschuhen und Kitteln, Wäsche und Bettpfannen. Für Haushalte und Kommunen empfiehlt sie ebenfalls Desinfektionsmittel auf Basis von Natriumhypochlorit.

Zitat aus dem technischen Briefing (freie Übersetzung aus dem Englischen von ElixirION Waters):

[…] „Viele Desinfektionsmittel sind aktiv gegen behüllte Viren, wie z. B. das COVID-19-Virus, darunter auch häufig verwendete Krankenhaus-Desinfektionsmittel. Derzeit empfiehlt die WHO die Anwendung von:

70 % Ethylalkohol zur Desinfektion kleiner Flächen zwischen den Verwendungen, z. B. wiederverwendbare Spezialgeräte (wie z. B. Thermometer);
Natriumhypochlorit mit 0,5 % zur Desinfektion von Oberflächen“ […]

Auch das EDEC (European Center for Disease Prevention and Control) empfiehlt Natriumhypochlorit und andere Chlorhaltige Produkte als geeignete Desinfektionsmittel.

Tests und Studien: Die Wirksamkeit von Natriumhypochlorit gegen SARS-CoV-2

Hygieniker und Virologen der Universitäten Greifswald und Bochum haben internationale Studien auf die Frage hin analysiert, wie sich Coronaviren (die bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen überlebten und dabei infektiös blieben) auf Oberflächen inaktivieren lassen.

Aus 22 Studien über Krankheitserreger wie HCov 229 E (Human Coronavirus), SARS- oder MERS-Coronaviren, die dem neuartigen Coranavirus stark ähneln, und deren Inaktivierung zogen sie im Journal of Hospital Infection ihr Fazit:

Wirksame Desinfektionsmittel für alle untersuchten Coronaviren waren Ethylalkohol, Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorit. In 1 Minute reduzierten die Mittel mit einer entsprechenden Konzentration die Zahl infektiöser Viruspartikel um 4 Logstufen in Suspensionen und um 2–4 Logstufen (also von einer Million auf lediglich einhundert Partikel) auf kontaminierten Oberflächen. Andere biozide Substanzen wie 0,05 – 0,2 % Benzalkoniumchlorid oder 0,02 % Chlorhexidin waren weniger effektiv.

Auf die Frage von Uli Blumenthal vom Deutschlandfunk in einem Gespräch am 3. März 2020 mit Professor Doktor Günter Kampf vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universität in Greifswald, wie sich die drei Präparate bzw. Lösungen (Ethylalkohol, Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorit) in der Wirkung gegen Coronaviren unterscheiden, antwortete Prof. Dr. Kampf:

„Wie sie sich unterscheiden, ist schwer zu sagen. Alkohole kann man eigentlich nur für kleinere Flächen nehmen, weil der Alkohol dann auch in die Luft verdunstet und auf diesem Wege dann natürlich auch vom Anwender oder anderen Personen inhaliert werden kann. Wasserstoffperoxid ist eine Verbindung, die auch sich selbst relativ schnell zersetzen kann, sodass die Konzentration im Laufe der Zeit relativ schnell nachlassen kann. Natriumhypochlorit, das ist die gute alte Chlorbleichlauge, die wird eigentlich in Deutschland kaum noch eingesetzt.“

Anm. ElixirION Waters: Schade, wie wir finden. Zeigt es doch gerade jetzt wieder in der richtigen, niedrigen Konzentration sein enormes, nahezu lückenloses Wirkungsspektrum und Einsatzmöglichkeiten in allen Stufen der Hygiene und darüber hinaus. Das ganze Interview zum Nachlesen finden Sie unten in unserer Linksammlung.

Die Schlussfolgerung im Journal auf Hospital Infection veröffentlichten o. g. Artikel „Persistenz von Coronaviren auf leblosen Oberflächen und deren Inaktivierung mit Bioziden“ dazu lautet (Zitat aus dem Englischen übersetzt):

„Menschliche Coronaviren können auf leblosen Oberflächen bis zu 9 Tage lang infektiös bleiben. Eine Oberflächendesinfektion mit 0,1% Natriumhypochlorit oder 62–71% Ethanol verringert die Infektiosität des Coronavirus auf Oberflächen innerhalb von 1 Minute Expositionszeit signifikant. Wir erwarten einen ähnlichen Effekt gegenüber dem SARS-CoV-2.“

Den vollständigen Artikel mit den Testergebnissen finden Sie unten auf der Seite in unserer Linksammlung.

Tests und Studien: Die Wirksamkeit von Natriumhypochlorit gegen SARS-CoV-2

Hygieniker und Virologen der Universitäten Greifswald und Bochum haben internationale Studien auf die Frage hin analysiert, wie sich Coronaviren (die bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen überlebten und dabei infektiös blieben) auf Oberflächen inaktivieren lassen.

Aus 22 Studien über Krankheitserreger wie HCov 229 E (Human Coronavirus), SARS- oder MERS-Coronaviren, die dem neuartigen Coranavirus stark ähneln, und deren Inaktivierung zogen sie im Journal of Hospital Infection ihr Fazit:

Wirksame Desinfektionsmittel für alle untersuchten Coronaviren waren Ethylalkohol, Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorit. In 1 Minute reduzierten die Mittel mit einer entsprechenden Konzentration die Zahl infektiöser Viruspartikel um 4 Logstufen in Suspensionen und um 2–4 Logstufen (also von einer Million auf lediglich einhundert Partikel) auf kontaminierten Oberflächen. Andere biozide Substanzen wie 0,05 – 0,2 % Benzalkoniumchlorid oder 0,02 % Chlorhexidin waren weniger effektiv.

Auf die Frage von Uli Blumenthal vom Deutschlandfunk in einem Gespräch am 3. März 2020 mit Professor Doktor Günter Kampf vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universität in Greifswald, wie sich die drei Präparate bzw. Lösungen (Ethylalkohol, Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorit) in der Wirkung gegen Coronaviren unterscheiden, antwortete Prof. Dr. Kampf:

„Wie sie sich unterscheiden, ist schwer zu sagen. Alkohole kann man eigentlich nur für kleinere Flächen nehmen, weil der Alkohol dann auch in die Luft verdunstet und auf diesem Wege dann natürlich auch vom Anwender oder anderen Personen inhaliert werden kann. Wasserstoffperoxid ist eine Verbindung, die auch sich selbst relativ schnell zersetzen kann, sodass die Konzentration im Laufe der Zeit relativ schnell nachlassen kann. Natriumhypochlorit, das ist die gute alte Chlorbleichlauge, die wird eigentlich in Deutschland kaum noch eingesetzt.“

Anm. ElixirION Waters: Schade, wie wir finden. Zeigt es doch gerade jetzt wieder in der richtigen, niedrigen Konzentration sein enormes, nahezu lückenloses Wirkungsspektrum und Einsatzmöglichkeiten in allen Stufen der Hygiene und darüber hinaus. Das ganze Interview zum Nachlesen finden Sie unten in unserer Linksammlung.

Die Schlussfolgerung im Journal auf Hospital Infection veröffentlichten o. g. Artikel „Persistenz von Coronaviren auf leblosen Oberflächen und deren Inaktivierung mit Bioziden“ dazu lautet (Zitat aus dem Englischen übersetzt):

„Menschliche Coronaviren können auf leblosen Oberflächen bis zu 9 Tage lang infektiös bleiben. Eine Oberflächendesinfektion mit 0,1% Natriumhypochlorit oder 62–71% Ethanol verringert die Infektiosität des Coronavirus auf Oberflächen innerhalb von 1 Minute Expositionszeit signifikant. Wir erwarten einen ähnlichen Effekt gegenüber dem SARS-CoV-2.“

Den vollständigen Artikel mit den Testergebnissen finden Sie unten auf der Seite in unserer Linksammlung.

Zusammensetzung und Wirksamkeit von APOLYiON Anolyt

Natriumhypochlorit (NaClO) ist das Natriumsalz der Hypochlorsäure oder auch Hypochlorigen Säure (HClO oder HOCl), veraltet auch „Unterchlorige Säure“. Die Hypochlorsäure ist eines der effektivsten bekannten Biozide. Es wird vom menschlichen Immunsystem produziert, um invasive Organismen abzutöten und Infektionen zu bekämpfen. Weiße Blutzellen im menschlichen Immunsystem produzieren Hypochlorsäure durch die Myeloperoxidase-vermittelte Peroxidation von Chloridionen. Weiße Blutkörperchen setzen dieses natürliche Oxidationsmittel frei, um eindringende Krankheitserreger zu bekämpfen.

Diese beiden Wirkstoffe sind die Hauptwirkstoffe unserer pH-neutralen Anolixir® Anolyt Desinfektionslösung. Anolixir® besteht zu 99,69 % aus Wasser (H₂O). Der Anteil von Natriumhypochlorit (NaClO) beträgt etwa 0,26 %, der Anteil von Hypochlorsäure (HClO/HOCl) etwa 0,05 %. Das produzierte Desinfektionsmittel (Anolyte) ist auf Grund seines geringen Anteils an freiem / aktiven Chlor von ~ 500 mg/l im Gegensatz zu beispielsweise Alkohol oder Chlorhexidin nicht toxisch oder ätzend.

Die Wirkung von Anolyt bzw. den in Anolyt enthaltenen Stoffen (Hypochlorige Säure und Natriumhypochlorit) auf Coronaviren (wie z. B. SARS-Cov-1 oder MERS-CoV) wurden von verschiedenen Institutionen auf der Welt bereits in der Vergangenheit getestet. Es wurde dokumentiert, dass 99,9 % der vorherigen Varianten innerhalb von 10 bis 30 Sekunden abgetötet werden. Frühere Erfahrungen zeigen, dass der nachgewiesene Effekt von Anolyt auf die neue Variante des Coronavirus übertragen werden kann, und derzeit werden am Karolinska-Institut in Schweden Tests auf SARS-CoV-2 (‚COVID-19‘) durchgeführt, um dies zu überprüfen.

Die aktiven Substanzen von Anolixir® Anolyt beeinträchtigen die Schutzhülle der schädlichen Mikroorganismen, dringen in sie ein und oxydieren lebenswichtige Enzymsysteme. Die so geschwächten Zellwände der Mikroorganismen können dem osmotischen Druck im Inneren der Mikroorganismen nicht mehr standhalten. Der Einzeller platzt förmlich auseinander und wird so eliminiert und zu Gänze aufoxidiert. Für diese Art der Schädigung haben die Mikroorganismen keine Abwehr, daher kommt es zu keiner Resistenzbildung.

Viren sind im Gegensatz zu Bakterien Kleinstlebewesen, die sich zur Vermehrung Wirtszellen suchen. Um eine Wirtszelle zur Herstellung weiterer Viren zu veranlassen, klinkt sich das Virus in die DNS der Wirtszelle ein. Diese Verbindungsfähigkeit zwischen Vieren und Wirtszelle wird durch Anolyt nachhaltig verhindert oder mindestens empfindlich gestört. So wirken die Substanzen von Anolixir® Anolyt auch gegen Viren.

Hinweis: Anolyt ist nicht gleich Anolyt!

Die Qualität und die Komponenten sowie Eigenschaften von Anolyt hängen von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, wie z. B. von der Einstellung der Stärke des elektrischen Stroms, den verwendeten Edelmetallen für die Beschichtung und dem Design der Elektroden, dem Material der Membran bzw. des Diaphragma (welches bei der herkömmlichen Elektrolyse fehlt), von der Durchflussmenge (Verteilung in den Kammern der Anode und Kathode) und der Qualität des Eingangswassers (pH-Wert, Härtegrad, Leitfähigkeit / ppm, usw.) sowie des verwendeten Salzes (Qualität, Art, Gehalt bzw. Dosierung, etc.).

Das Geheimnis ist hier das technische „know how“. Im Gegensatz zu vielen anderen ECA-Verfahren haben unsere Desinfektionslösungen eine hohe Stabilität und es entstehen bei der Herstellung kaum Nebenprodukte, wie Trihalomethane (THM, AOX) usw.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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