mit umweltfreundlicher ECA-Technologie - ein neues und 100 % effektives Verfahren!
LEGIONELLEN-BESEITIGUNG UND ABBAU VON BIOFILM

Die Gefahr durch Legionellen

Legionellen (Legionella) sind stäbchenförmige Bakterien, die vornehmlich im Wasser bzw. im so genannten Biofilm (eine Schicht von Mikroorganismen) von Rohrleitungen, Duschköpfen, usw. leben und für den Menschen gefährlich werden können, denn sie verursachen die sogenannte Legionärskrankheit, eine schwere Form von Lungenentzündung.

Weltweit erkranken Tausende von Menschen ernsthaft oder sterben durch Infektion durch diese potenziell gefährliche Krankheit. In Krankenhäusern sterben sie oftmals nicht an der Krankheit, welche sie dort hingeführt hat, sondern an einer Infektion, welche durch Bakterien verursacht wurde, die aus dem Wassersystem stammen.

Legionellen sind ein häufig wiederkehrendes großes Problem in stark frequentierten Gebäuden wie in Hotels, Campingplätzen, Krankenhäusern (eine Untersuchung aus den Jahren 2005 bis 2010 in Berliner Kliniken ergab, dass jedes zweite Krankenhaus betroffen war), Schulen und Kindergärten, Senioren- und Pflegeheimen, Wohn- und Bürohäusern sowie in Sport- und Industrieanlagen.

Sie bevölkern Rohrleitungen von Frischwasser (insbesondere Leitungen mit langen Stillstandszeiten, z. B. nach einem längeren Urlaub), Warmwasser-Anlagen, Wannen- und Schwimmbäder (insbesondere Whirlpools), Saunen, Luftbefeuchter, Klimaanlagen, Kühltürme, Duschen, Zierbrunnen, Boiler, Wassertanks und Verdunstungskühlanlagen.

Problematisch werden Legionellen bei der Nutzung von Warmwasser (20 – 55 °C). Das Einatmen bakterienhaltigen Wassers als Bioaerosol (Aspiration bzw. Inhalation kleinster Wassertropfen) kann zur Infektion führen, z. B. beim Duschen, im Whirlpool oder in der Wasserdampf-Sauna, aber auch bei Kaltwasser-Systemen wie bei Klimaanlagen und Luftbefeuchtern, Nebelbrunnen sowie Rasensprengern.

Folgen für Vermieter und Betreiber

Wenn ein Gebäude-Wasser-System infiziert wurde, können neben dem menschlichen Leid, das entsteht, die finanziellen Kosten ganz erheblich sein. Wenn ein Hotel beispielsweise als eine Quelle der Infektion erkannt wird, kann es zwangsweise geschlossen werden; ganz zu schweigen von den möglichen Klagen der Betroffenen.

Das bedeutet erheblichen Umsatz- bis hin zu Existenz-Verlust und negative Presse. Immer wieder kommt es vor, dass Hotels und Schwimmbad-Betreiber gezwungen sind, ausgerechnet während der Saison zu schließen. Darüber hinaus drohen in vielen Ländern, wenn dem Betreiber ein Verschulden nachgewiesen werden kann, empfindliche Geldstrafen, bis hin zu einer Freiheitsstrafe.

Aufgrund der steigenden Energiepreise reduzieren viele Betreiber die allgemeine Temperatur des Warmwasser-Systems, was zu einer Vermehrung der Legionellen führt und dadurch das Risiko einer Infektion erhöht.

Das Problem von Biofilm in der Industrie

Biofilme sind nicht nur ein Risiko für die Gesundheit, sondern stören auch den Strömungsprozess in Wasserleitungssystemen, behindern die Wärmeübertragung, wodurch die Energieeffizienz und die Lebensdauer von Industrieanlagen gesenkt wird. Sie beschädigen Materialien – selbst höher legierte Werkstoffe wie V2A und V4A.

Durch die mikrobiologisch bedingte Korrosion entstehen jährlich wirtschaftliche Schäden in beträchtlichen Umfang. Der Anteil an der Gesamt-Korrosion wird auf mindestens 20 % geschätzt; er liegt nach neueren Erkenntnissen wahrscheinlich deutlich höher.

Davon betroffen sind fast alle technischen Systeme und Industrien, unter anderem Kühlkreisläufe, Wasseraufbereitungs- und Brauchwassersysteme, die Energieerzeugung in Kraftwerken, die Automobil-, Computer-, Farben-, Öl- und Gas-Produktion, … Bei der Wasseraufbereitung durch Membran-Verfahren sind Biofilme für das Biofouling verantwortlich, das bei dieser Technik zu schwerwiegenden Störungen führt.

Um die Kontamination von Wasser und Lebensmitteln in der Lebensmittelindustrie, aber auch von Medikamenten und Kosmetika durch Mikroorganismen zu verhindern, sind ständige Maßnahmen gegen Biofilmbildung nötig. Dabei fallen jährlich große Mengen durch chemische Desinfektionsmittel belasteten Wassers an, das wiederum zunehmend erschwerter zu reinigen ist (mehr über unser System zur Behandlung von Abwasser finden Sie hier).

Wie funktioniert unser Verfahren der Wasseraufbereitung?

Nach einer Installation von iON Waters sol-Generatoren wird automatisch APOLYiON Anolyt in das Wasser-System dosiert, was nicht nur zuverlässig Biofilm abbaut, Legionellen und alle anderen Krankheitserreger im System abtötet, sondern auch dauerhaft einer Neukontamination vorbeugt. Dabei ist unser Desinfektionsprodukt nicht korrosiv, ungiftig, umweltfreundlich und frei von Nebenwirkungen!

Die Vorteile unseres umweltfreundlichen Verfahrens:

  • Unser Verfahren erfüllt die Auflagen der Trinkwasserverordnung und sorgt für eine netzweite und dauerhafte Desinfektion, nicht nur lokal und temporär.
  • Legionellen werden sicher beseitigt, Biofilm abgebaut und eine Neubildung wird verhindert.
  • APOLYiON eliminiert außerdem u. A. Coliforme Bakterien, insbesondere Escherichia coli (EHEC), Salmonellen, Enterokokken, Staphylokokken, Pseudomonas, Clostridium, Pilze, Sporen, Viren, Candida, u. v. m. – ohne Resistenzbildung!
  • APOLYiON ist gesundheitlich unbedenklich, 100 % natürlich und biologisch abbaubar, es besteht keine Verletzungsgefahr durch beispielsweise Verbrühen.
  • APOLYiON ist in Warmwasser- und Kaltwasser-Systemen wirksam
  • Es ist weder aggressiv noch korrosiv – schont somit Leitungen und Materialien.
  • Eine Unterbrechung des regulären Betriebes während der Wasserdesinfektion ist nicht nötig.
  • Sanierung von Wasserverteilungssystemen: Unsere System kann problemlos in jedes bestehende System integriert werden.
  • Es erfordert keinen hohen Betreuungsaufwand, ist einfach zu bedienen und kostengünstig.
  • Ideal als integraler Bestandteil der Haustechnik in neuen Gebäuden, da so von Beginn an Leitungen und Materialien geschont werden und der Aufbau von Biofilm verhindert wird.
  • Steigerung der Energieeffizienz, Energie- und Kosteneinsparung durch das Ersetzen der thermischen Desinfektion, Absenkung der Vorlauftemperatur, verringerter Wärmeverlust. Zusätzlich Senkung der CO2-Emissionen.
  • Enorme Einsparung von Chemikalien
  • Wirtschaftlich, wartungsarm und zuverlässig
  • Einwandfreie und hohe Trinkwasserqualität, bessere Gesundheit, besseres Image!

Verordnungen und Maßnahmen zur Legionellen-Verringerung und Trinkwasseraufbereitung

Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) schreibt in ihrer aktuellen Fassung (bekannt gemacht am 10. März 2016) eine regelmäßige Untersuchungspflicht auf Legionellen vor.

Für die Errichtung und den Betrieb von Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen gilt in Deutschland das DVGW-Arbeitsblatt W 551 über „Technische Maßnahmen zur Verringerung des Legionellenwachstums“ vom April 2004.

Traditionelle und neuere technische Maßnahmen zur Legionellen-Verringerung im Trinkwasser sind:

  • Thermische Desinfektion
  • Chemische Desinfektion
  • Ultrafiltration
  • Aachener Konzept / UV-Licht
  • Elektrolytische Herstellung von Anolyt vor Ort

Letzteres ist ein neues Verfahren und seit August 2007 in die Liste zu § 11 TrinkwV 2001 Teil II (Desinfektionsverfahren) aufgenommen. Das Verfahren wird im Arbeitsblatt W 229 des DVGW in Abschnitt 6.5.2 beschrieben. Das im Verfahren entstandene Natriumhypochlorit* (NaClO, auch Chlorbleichlauge genannt) muss laut Teil I c die Reinheitsanforderungen der DIN EN 901 erfüllen.

Anolyt ist in der Lage, Biofilm abzubauen. Es enthält nur geringe Mengen an Chlorgas und bildet daher merkbare Mengen an Chloroform nur bei starkem Überschuss von Acetylverbindungen (Eiweiße, Biofilmmatrix), die mit Cl2 stufenweise zu Chloroform umgesetzt werden (Haloformreaktion). Nach Abbau oberflächlicher Biofilmschichten ist Chloroform in anolytdotiertem Wasser nicht mehr nachweisbar.

Unser neutrales Anolyt (APOLYiON) besteht zu 99,69 % aus Wasser​ (H2O), zu 0,26 % aus Natriumchlorid (NaCl) und zu 0,05 % Hypochlorige Säure (HClO). Dies entspricht ~ 500 – 700 mg aktivem Chlor pro 1 Liter Wasser.

Die Konzentration des freien Chlors in neutralem Anolyt (APOLYiON) entspricht den Normen der deutschen Trinkwasserverordnung und verursacht erheblich weniger Nebenwirkungen als traditionelle Chlor-Produkte. *Auch zu dem o. g. Natriumhypochlorit gibt es große Unterschiede. Die entstehenden trihalogenen Stoffe, die bei der Herstellung von neutralem Anolyt entstehen, liegen ebenfalls weit unter der Norm der deutschen Trinkwasserverordnung und stellen keine Gefahr dar.

Neutrales Anolyt wurde als effektives, sicheres und wirksames Desinfektionsmittel anerkannt und zur Desinfektion von Trinkwasser zugelassen. Sowohl die beim ECA-Verfahren unserer sol Anlagen verwendete Aufbereitungsstoff (Kochsalz) als auch die erzeugte Desinfektions-Lösung (APOLYiON) sind konform mit der „Liste der Aufbereitungsverfahren und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung 2001“.

Bei der Planung, Inbetriebnahme und Wartung unserer ElixirION Waters® sol-Anlagen mit ECA-Technologie als auch bei der Herstellung unserer Desinfektions-Lösung APOLYiON werden die genannten DVGW-Arbeitsblätter und weiteren Normen, Richtlinien und Gesetze bezüglich der Wasseraufbereitung eingehalten und entsprechen den Reinheitsanforderungen nach DIN EN 901 „Produkte zur Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch“.

Vergleich der Methoden zur Verringerung von Legionellen / Wasser-Desinfektion

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